Mein Fazit

Freitag, der letzte Tag der Projektwoche 2013 an der Schillerschule.

Die meisten Projekte machen zum Abschluss noch mal etwas ganz besonderes, zum Beispiel eine Vorführung in der Aula.

Wir aus dem Projekt „Berichterstattung der Projektwoche“ machen eigentlich nur das, was wir die ganze Woche schon gemacht haben: Berichte schreiben. Nicht das ich das nicht gut fände, ich meine, ich schreibe gerne und außerdem habe ich mich ja auch für dieses Projekt eingewählt.

Eigentlich ist es ziemlich lustig hier im Redaktionsbüro der Schillerschule und wenn wir mal beim Schreiben nicht weiter kommen hilft uns der Chefredakteur Herr Larbig.

Bevor wir allerdings einen Artikel schreiben und veröffentlichen können, müssen wir erstmal recherchieren. Um einen Eindruck von den Projekten zubekommen, begleiteten wir sie eine Zeit lang, führten Interviews und machten Fotos. Unser Resultat kann man ja auf diesem Blog sehen. Eigentlich ist alles gesagt zu meinem Eindruck der Projektwoche.

Zusammenfassend sage ich: „Die Projektwoche hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe richtig gewählt.“

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Abschluss der Projektwoche

Am letzten Tag der Woche präsentierten drei Projekte in der gut gefüllten Aula ihre Ergebnisse.

Die Veranstaltung war in drei Vorführungen unterteilt, zunächst die der Jonglagegruppe unter der Leitung von Herrn Kettenring, danach folgten die Cajónspieler und zum krönenden Abschluss wurde allen Schülern in der Aula eine Jamsession präsentiert.

Pünktlich um 10.45 Uhr begann das Jonglageteam mit etwa zehn Teilnehmern zur laufenden Musik  ihre erlernten Fähigkeiten vorzuführen, wie Einrad fahren, Jonglieren mit verschieden Bällen, Diabolos und dem Drehen von Tellern. Zuerst fanden Soloauftritte statt, zum Abschluss versammelten sich alle Akteure gemeinsam auf der Bühne.

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Die Bühne füllte sich mit knapp 20 Cajónspielern, die sich versammelten, um zusammen zu singen und zu trommeln. Die Gruppe hatte mehrere südamerikanische Lieder einstudiert, in Kombination mit einer unterhaltsamen Tanzeinlage. Die Vorführung hat zur guten Laune im Publikum beigetragen.

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Die Jamsession, geleitet von Killian Gerding, Clemens Teupe und Leon Rössner, sorgte am Ende für eine fröhliche und ausgelassene Stimmung. Trotz einer nicht so großen instrumentalen Vielfalt wussten die wenigen Teilnehmer des Projektes, die Zuhörer mit Liedern von Amy Winehouse, Plan B und Percy Mayfield („Hit the Road Jack“) zu begeistern.

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(Heisenberg)

Interview mit Schülern&Lehrern

Wir haben vor der Projektwoche eine Schülerin aus der 8. Stufe befragt, welches der vielen Projekte, die die  Schillerschule  anbietet, sie sich ausgesucht hat.

K: Ich habe mir das Projekt Kochen ausgesucht.

Berichterstatter: Was interessiert dich an diesem Projekt?

K: Kochen macht mir einfach sehr viel Spaß, ich esse gerne und finde es interessant, neue Rezepte kennen zu lernen.

Berichterstatter: Wer leitet das Kochprojekt?

K: Das Projekt leiten Frau Heide, Frau Kaiser, Herr Potrawa, Herr Deichmann.

Berichterstatter: Was findest du denn gut an der Projektwoche und was nicht so gut?

K: Ich finde gut an der Projektwoche, dass ich mit anderen Schülern zusammen arbeiten kann, dennoch finde ich es nicht so gut das wir keine richtige Küche zu Verfügung bekommen haben.

Berichterstatter: Danke für das informationsreiche Interview.

Hier das Interview von drei Schülern aus der Q1, welches wir am letzten Tag der Projektwoche gemacht haben:

Berichterstatter: In welchem Projekt seid ihr und was habt ihr bei diesem gemacht ?

Schüler: Wir waren im Projekt Planspiel, wir haben über politische Themen diskutiert und uns politische Spiele im Internet angeguckt, beispielsweise waren wir im Geldmuseum.

Berichterstatter: Wie fandet ihr das Projekt ?

Schüler: Anfangs wussten wir nicht wirklich, um was es ging, aber es war schön Politik in einer anderen Art und Weise kennenzulernen.

Wir konnten lange schlafen, das bedeutet wir hatten Glück mit den Uhrzeiten und haben viel gelernt. Unsere Erwartungen wurden übertroffen.

Berichterstatter:  Danke für das nette Interview.

Wir haben noch weitere Interviews, eines davon ist der Rückblick auf die Projektwoche von der Kochgruppe.

E.S., F.R., L.W.

English Theatre Workshop

A cinema, the café next door or the opera: there are many places in Frankfurt where people can go to in their leisure time and the ‘English Theatre’ is definitely one of those places. We (the English-LK of Mr. Braun) used the opportunity given by the ‘Projektwoche’ to participate at a workshop from the English Theatre.

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The workshop started with some physical warm up exercises that were quite unusual but very amusing. After having a physical warm up session, we did some interesting exercises which are very common among actors, for instance, playing ball games that would help us to improve our memory. Another part of the workshop was the ‘tour’ within the theatre, which gave us the opportunity to have brief look ‘behind the scenes’. We were introduced to rooms where the actors prepare for their roles, the carpenters build equipment for the stage and the so-called ‘Green room’ where the actors can stay when they are not required yet on stage (but later).

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Finally, after doing all those veeery exhausting exercises, we were allowed to use our creativity and to create our own (but extremely short) plays. The instructors gave us some essential tips to improve our acting ‘skills’ (if there are any). However, the acting was better than expected and we had a good mix of funny and serious plays. The workshop ended with a brief round of giving feedback to the instructors.

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In my opinion, the workshop was worth every minute because it gave us a taste of how actors work and what is actually going on ‘behind the scenes’ of a theatre (despite the fact that the bar at the basement of the theatre (where the workshop took place) had a temperature of around 30°C.)

Das Peruprojekt

Wir betreten den Schulhof der Textorschule. Zuerst kommen die Mitglieder des Peruprojekts an, kurz darauf stürmen ganz viele kleine 1.-, 2.-, 3.- und 4. Klässler aus den Türen der Schule. Plötzlich wird es sehr laut. Wir wundern uns, dass ein paar Schüler alle die selben blaue T-Shirts tragen. Doch bald klärt sich dieses „Rätsel“ auf, die Schüler und Schülerinnen in den blauen T-Shirts versammeln sich um Herr van Hamm (ein Lehrer der Textorschule), der auf einer Gitarre spielt und mit ihnen ein Begrüßungslied singt, in dem er sie in verschiedenen Sprachen begrüßt und sie ihm antworten. Danach spielt Herr Hanf (Lehrer der Schillerschule) mit einer Schülerin auf der Klarinette. Und es wird eifrig Geld gesammelt!

Fotos

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Alle beteiligen sich eifrig an der Spendensammlung

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Jeder der spendet bekommt Gummibärchen 🙂

L S A

Der letzte Tag der Projektwoche an der Schillerschule

Die Zeit in den Projekten neigt sich dem Ende zu und die verschiedenen Projekte geben noch einmal Vollgas, um ihre gewünschten Ziele zu erreichen.

Seit Beginn haben wir unsere Leser und Leserinnen in diesem Blog fast täglich mit den neusten Informationen von verschiedenen Projekten versorgt. In diesem Artikel wollen wir alles noch einmal abschließend zusammenfassen:

Die meisten Gruppen sind mit ihrer Arbeit fast fertig und freuen sich schon darauf, die Ergebnisse den Mitschülern, Eltern oder, im Falle der Musikprojekte, der ganzem Schule zu präsentieren.

Andere haben zwar nichts vorzuzeigen, verlassen die Projektwoche jedoch mit dem Gefühl, eine Menge gelernt und dabei Spaß gehabt zu haben.

Den meisten Schülern wurde bestätigt, dass sie das für sie richtige Projekt gewählt haben, andere wissen vielleicht schon, was sie im nächsten Jahr wählen wollen.

Ich denke, den Schülerinnen und Schülern hat die Projektwoche eine Menge Spaß gemacht  und sie freuen sich schon auf das nächste Mal. Allerdings haben wir nicht nur positive Rückmeldungen bekommen, denn manche Schüler erzählten uns von Materialmangel.

Uns, von der Berichterstattung, hat es sehr viel Spaß gemacht, verschiedene Projekte zu besuchen und dann in diesem Blog von unseren Erfahrungen und Erlebnissen zu berichten.

 

Hier ein Interview mit einer Berichterstattungskollegin:

 

Ich:   Warum hast du dieses Projekt gewählt?

Sie:   Weil ich gerne schreibe.

Ich:   Was macht dir am Meisten Spaß bei diesem Projekt?

Sie:   Dass man andere Projekte besucht.

Ich:   Was nimmst du mit aus diesem Projekt?

Sie:   Das Passwort für die Blogänderungen.

Ich:   Aha, und noch was anderes?

Sie:   Dass man viel Recherche braucht, um einen guten Bericht zu schreiben.

Ich:  Würdest du dieses Projekt noch einmal wählen? Würdest du es empfehlen?

Sie:   Ich würde es wahrscheinlich noch mal wählen, allerdings gefallen mir auch andere

Projekte gut, zum Beispiel das Cajon-Projekt. Ich würde das Projekt allen weiterempfehlen, die gerne schreiben und recherchieren.

Ich:   Danke für das Interview!

Sie:   Kein Problem!

 

Beim Schreiben der Berichte waren wir sehr selbstständig, allerdings musste Chefredakteur Herr Larbig uns manchmal verbessern. In unserem Redaktionsbüro herrschte immer gute Stimmung, nur das Einteilen, wer über was schreibt, war nicht immer so leicht zu organisieren, aber am Ende ist es immer gelungen, die Artikel zu bekommen, die für ein solches Blog notwendig sind.

 

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Was haben wir in der Projektgruppe „Berichterstattung“ bei Herrn Larbig gelernt?

In der Projektwoche haben wir gelernt, verschiedenste Texte ins Internet (in unseren Blog) zu stellen. Auch haben wir einen kleinen Einblick in das Leben eines Journalisten bekommen, wie z.B., stundenlang an Berichten zu sitzen und dann gesagt zu bekommen, dass das noch nicht reicht, weil noch zu viele Fehler darin enthalten sind; eine andere Erfahrung war es, live bei anderen Projekten dabei zu sein und von ihnen zu berichten.

Außerdem merkten wir, dass solche Berichte teilweise viel Arbeit beanspruchen, denn man muss, nachdem man eine Gruppe begleitet hat, noch das, was man erlebt hat, in einen Bericht umwandeln. Am liebsten waren uns die Meinungsverschiedenheiten untereinander und mit Herrn Larbig. Auch die ständigen Diskussionen, wie lang ein Text werden müsse fanden wir unterhaltsam.

                                           T.S.          M.D.

Fazit

Der Letzte Tag unserer Projektwoche ist angebrochen. Es wurden viele unterschiedliche Projekte angeboten und es war hoffentlich für Jeden etwas dabei.

Bei dem Koch- Projekt wurden leckere Speisen zubereitet, bei den Vampir-Filmen mehr über Dracula und Co gelernt und beim Planspiel wurde die Politik besser verstanden.

Die Projektwoche war eine gelungene Abwechselung zum eintönigen Schulleben.

Die 5. Klassen konnten sich besser kennen lernen und die Anderen durften ihren Wissenshorizont erweitern.

Unserer Meinung nach ist die Projektwoche aber eher für die jüngeren Stufen geeignet, weil die Oberstufe sich gerade in der  Hochphase der Klausuren befindet und sich lieber mit dem Stoff noch mehr befassen sollte als zum Beispiel Tennis zu spielen. Man könnte zum Beispiel nächstes Jahr Fachspezifische Projekte anbieten um das Grundwissen bzw. Lernstoff noch mal zu wiederholen. Außerdem war die Auswahl der Projekte für die Oberstufe nicht geeignet, das heißt, sie bringen uns nicht bei unserer Klausurvorbereitung weiter.

Aber trotz allem ist die alljährliche  Projektwoche der Schillerschule wieder einmal gelungen.

 

L.H. / C.R.

Cajon-Projekt

Geleitet von den Klängen des südamerikanischen Cajons kamen wir um 9:30Uhr im Raum 157 an.

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Ein Cajon ist ein aus Peru stammendes Musikinstrument, welches auf Deutsch Kistentrommel genannt wird, da es eine bearbeitete Holzkiste ist. Es wird mit den Händen gespielt und sein Klang ähnelt dem eines Schlagzeugs.

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Die Gruppe, bestehend aus 13 Schülern und 3 Schülerinnen, trommelte begeistert auf ihren selbstgebauten Instrumenten. Dabei gab Tomàs Pérez, ein erfahrener Musiker, den Ton an und führte die konzentrierte Gruppe mit viel Leidenschaft. Um der Musik den letzten Schliff zu verleihen rappte Tahsin G. zu einem selbst geschriebenen Text.

Die Leiter Tomàs Pérez und Victor R. gaben uns ein Interview und anschließend auch ein kleines Konzert:

Wir: Warum haben sie dieses Projekt angeboten?

Victor R.: Weil dieses Instrument in den letzten 30 bis 40 Jahren populär geworden ist. Bei Jugendlichen in Asien, Amerika und Europa. Mit diesem Instrument kann man viele Rhythmen spielen und es macht Spaß. Außerdem kann man zu Hause üben, ohne viel Lärm zu machen. Wenn man ein Schlagzeug hätte, wäre es viel zu laut, aber ein Cajon hat einen angenehmen Klang. Deshalb denken wir, dass es wichtig ist, dieses Instrument bekannt zu machen und vielleicht entdecken wir auch einige Talente.

Wir: Was ist in einem Cajon so drin?

Tomàs Pérez: Da ist fast gar nichts drin. Außer auf einer Seite Metallketten, wie bei einer Trommel.

Wir: Seit wann spielen sie schon das Cajon?

Tomàs Pérez:  Ich spiele schon seit 30 bis 35 Jahren.

Wir: Spielen sie auch noch andere Instrumente?

Tomàs Pérez:  Ja, ich bin Bassist und Percussionist. Ich unterrichte an der Hochschule für Musik in Würzburg. Außerdem bin ich Komponist.

Wir: Und sie? (Wir wenden uns an Victor.)

Victor: Ich spiele Gitarre und ich singe.

Hier geht´s zum Cajon-Konzert: https://audioboo.fm/boos/1623433-cajon-projekt-ein-kurzer-eindruck

Zum Abschuluss des Projekts zeigte die Gruppe Ihr Können in der Aula der Schillerschule.

C&A

„Projektwoche“ in der E-Phase

Slackline auf dem Hof, Kochen im Klassenraum, Vampirfilme im Kunstraum und Unterricht in der E- Phase. – Super. Das war das Erste was ich dachte, als mir meine neue Tutorin eröffnete, dass wir den Montag mit Klausurvorbereitungen verbringen würden. Die sind vielleicht super hilfreich und überhaupt sehr sinnvoll für meine weitere Schullaufbahn, jedoch nicht unbedingt dafür geeignet, einen übermäßigen Ausschuss von Endorphinen auszulösen, die die Erwähnung des Wortes Projektwoche sonst bei mir auslöste.

Also auf ins Klassenzimmer und ran an die Arbeit! Trotzdem ist die Arbeitsatmosphäre etwas gelockerter als sonst in der Schule, irgendwer holt sogar noch Kuchen aus der Tasche… Denn Zucker ist gut für die Konzentration! Und lernen tut es sich auch gleich viel besser, wenn, aufgrund der Projektwoche, weniger Druck hinter allem steht und ein bisschen Kuchen den Magen füllt. Und auch die Probeklausur schreibt sich runter wie nix, geht ja auch um nix. Ich gehe diesen Nachmittag aus der Schule mit dem Gefühl überdurchschnittlich gut gelaunt zu sein und relativ viel gelernt zu haben. Und es geht ja auch nicht ganz so taff weiter, am nächsten Tag sind politische Filme dran und dann die Verkostung von DDR-Produkten. Mit so einer Projektwoche ganz ohne Kratzer von der Slackline, Abwasch vom Kochen und Alpträumen von den Vampirfilmen lässt es sich doch sehr gut leben…

Amin Wagner